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WAKIL XL

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Saatgutbehandlung

Zulassungsnummer: 
006500-00
Gebindegröße: 
10 kg, 300 kg
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Acetylalanine
Cyanohydroxyiminoacetamide
Phenylpyrrole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: A1 (Metalaxyl-M)
E2 (Fludioxonil)
unbekannt (Cymoxanil)
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkungsweise: 
WAKIL XL stärkt die Triebkraft des jungen Keimlings und fördert somit die Jugendentwicklung durch Unterstützung der natürlichen Widerstandskraft der jungen Saat.

WAKIL XL enthält die systemischen Wirkstoffe Metalaxyl-M und Cymoxanil sowie den zur Gruppe der Pyrrolderivate gehörenden Wirkstoff Fludioxonil. So werden nicht nur samen- und bodenbürtige Auflaufkrankheiten sondern auch Blattkrankheiten (Peronospora pisi), auch bei Vorkommen phenylamidresistenter Stämme, wirkungsvoll bekämpft.

Fungizides Beizmittel zum Schutz von Erbsensaatgut gegen samen- und bodenbürtige Auflaufkrankheiten.

Buschbohne

Fusarium-Arten, Thielaviopsis basicola, Pythium-Arten (Phythium spp.)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 g /dt (maximaler Mittelaufwand 560 g/ha entsprechend maximal 2,8 dt Saatgut/ha) 

vor der Saat

1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Erbse, Futtererbse

Botrytis cinerea
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 g /dt (maximaler Mittelaufwand 560 g/ha entsprechend maximal 2,8 dt Saatgut/ha) 

vor der Saat

1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 g /dt (maximaler Mittelaufwand 560 g/ha entsprechend maximal 2,8 dt Saatgut/ha) 

vor der Saat

1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Falscher Mehltau (Peronospora pisi)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 g /dt (maximaler Mittelaufwand 560 g/ha entsprechend maximal 2,8 dt Saatgut/ha) 

vor der Saat

1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Pythium Arten (Pythium spp.)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 g /dt (maximaler Mittelaufwand 560 g/ha entsprechend maximal 2,8 dt Saatgut/ha) 

vor der Saat

1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Mischbarkeit

WAKIL XL ist mischbar mit gebräuchlichen insektiziden Beizmitteln, sofern diese auf Wasserbasis formuliert sind.
WAKIL XL ist nicht mischbar mit Mikronährstoffen.
Bei Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Technische Hinweise

WAKIL XL ist ein Granulat, das vor der Beizung in Wasser angemischt werden muss. Füllen Sie einen Teil der benötigten Wassermenge in einen Mischbehälter und fügen sie langsam die benötigte Menge WAKIL XL hinzu. Lassen Sie die Masse 10 min stehen (nicht rühren). Fügen Sie anschließend die übrige Wassermenge hinzu. Pro 100 kg Saatgut werden 400-500 ml Beizbrühe (mit 200 g WAKIL XL) empfohlen. Rühren Sie die Mischung, bis sich eine homogene Beizbrühe bildet. Während der Beizung weiter rühren, damit sich die Beize nicht absetzt. Auf eine gründliche Durchmischung ist zu achten. Die Beizbrühe sollte unmittelbar nach dem Ansetzen verbraucht bzw. nach Beizpausen wieder aufgerührt werden. Standzeiten von mehr als drei Tagen für die Beizbrühe sollten vermieden werden.
Alte Beizmittelreste müssen vor der Anwendung vollständig aus dem Beizgerät beseitigt sein. Düsen, soweit vorhanden, sind mit geeignetem Reinigungszubehör zu säubern. Feste Rückstände von Beizmitteln sind aus Behältern, Leitungen usw. zu entfernen.
Überlagerung vermeiden. Restsaatgut ist trocken und frostfrei in der verschlossenen Originalverpackung zu lagern. Bei Überlagerung ist die natürliche, vom Beizmittel unabhängige Alterung und mögliche Abnahme der Keimfähigkeit des Saatguts zu berücksichtigen. Saatgut, das eine verminderte Keimfähigkeit besitzt und in der Triebkraft geschwächt ist, sollte nicht überlagert werden.
WAKIL XL kann den Saatgutdurchsatz der Sämaschine beeinflussen. Die Sämaschine sollte mit WAKIL XL gebeiztem Saatgut eingestellt werden.

Wartezeiten

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Nachbau

Nach dem Einsatz von WAKIL XL behandeltem Saatgut können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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