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ARENA C

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Saatgutbehandlung

Zulassungsnummer: 
024238-00
Gebindegröße: 
2 x 10 Liter, 50 Liter, 200 Liter, 1000 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Phenylpyrrole
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: E2 (Fludioxonil)
G1 (Tebuconazol)
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung
Wirkungsweise: 
Die Beize entfaltet ihre volle Wirkung während des Keimvorganges des Getreides im Boden und schützt die junge Saat vor Auflaufschäden und anderen samenbürtigen Krankheiten.

ARENA C enthält zwei Wirkstoffe aus den Gruppen der Pyrrol- und Triazolderivate. ARENA C ermöglicht eine gleichmäßige Produktverteilung auf dem Saatgut und zeichnet sich durch hervorragendes Haftvermögen an der Kornoberfläche aus.

Fungizide Wasserbeize zum Schutz von Weizen, Roggen und Triticale vor boden- und samenbürtigen Krankheitserregern.

Roggen, Triticale

Stängelbrand (Urocystis occulta), Schneeschimmel (Gerlachia nivalis, samenbürtiger Befall
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

Roggen, Triticale: 150 ml/dt Saatgut (maximaler Mittelaufwand 240 ml/ha)

Beizen vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F)

Weizen

Steinbrand (Tilletia caries o. foetida), Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. tritici), Schneeschimmel (Gerlachia nivalis, samenbürtiger Befall), Fusarium culmorum (samenbürtiger Befall), Septoria nodorum (samenbürtiger Befall)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

 200 ml/dt Saatgut (maximaler Mittelaufwand 480 ml/ha)

Beizen vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F)

Mischbarkeit

ARENA C lässt sich mit variablen Wassermengen mischen und anwenden. Dabei wird der Wassermenge im Mischbehälter die entsprechende Produktmenge bei laufendem Rührwerk bzw. laufender Pumpe zugeführt. Als besonders empfehlenswert hat sich eine Aufwandmenge von 300-600 ml gebrauchsfertiger Beizflüssigkeit / 100 kg Saatgut (je nach Gerätetyp) erwiesen. Bei Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Bei der Anwendung sind die Grundsätze der Guten Fachlichen Praxis zu beachten!

Technische Hinweise

Zur Verbesserung der Abriebfestigkeit, Fließfähigkeit und Einzelkornverteilung wird die Zugabe des Zusatzstoffes FORMEL M empfohlen (siehe Mischbeispiele).
Die Beizung sollte nur in für Getreidebeizung vorgesehenen Geräten erfolgen.
Wasserbeizen können sich nach längeren Standzeiten absetzen. Das Produkt sollte daher vor der Entnahme gründlich homogenisiert werden.
Vor dem Beizen muss die Dosierung der Beizanlage exakt eingestellt werden.
Für eine volle Wirkung des Produktes muss die hier empfohlene Aufwandmenge eingehalten werden und eine gleichmäßige Beizmittelverteilung auf den Körnern sichergestellt werden.
Zur Sicherstellung einer optimalen Homogenisierung der verschiedenen Komponenten einer Beizbrühe empfehlen wir den Einsatz eines geeigneten Vormischbehälters mit elektrischem Rührwerk.
Verdünntes Beizmittel sollte unmittelbar nach dem Ansetzen verbraucht, bzw. nach Beizpausen wieder aufgerührt werden. Es sollte stets nur die am jeweiligen Verarbeitungstag erforderliche Menge an Beizbrühe angesetzt werden. Standzeiten von mehr als drei Tagen für das mit Wasser verdünnte Beizmittel sollte vermieden werden.
Es entstehen keine Nachteile bei einer Co-Applikation, wenn Beize und Wasser getrennt zudosiert werden.
Das Produkt ist selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch gut zu verarbeiten, darf jedoch nicht Frost ausgesetzt werden.
Produktreste in Originalbehältern gut verschlossen aufbewahren und beim nächsten Beizvorgang verwenden.
Beim Wechsel von ARENA C auf Feuchtbeizen das Beizgerät zuerst mit Wasser, dann mit Spiritus oder Isopropanol gründlich spülen. Beim Wechsel von ARENA C auf andere Wasserbeizen, und umgekehrt, mit Wasser spülen. Beim Wechsel von Feuchtbeizen auf ARENA C zuerst mit Isopropanol, dann mit Wasser gründlich spülen.
Alte Beizmittelreste müssen vollständig beseitigt sein! Düsen, soweit vorhanden, mit Reinigungszubehör säubern und eventuell in Spiritus oder Isopropanol auswaschen. Feste Rückstände von Beizmitteln sind aus Behältern, Leitungen usw. zu entfernen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Syngenta Beratungscenter, Tel.-Nr. 0800-3240275.

Wartezeiten

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F)

Nachbau

Nach dem Einsatz von ARENA C behandeltem Saatgut können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigen Umbruch) nachgebaut werden.

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.