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Syngenta Zetrola

ZETROLA

Zuletzt aktualisiert:
21.09.2018

Herbizid

Zulassungsnummer: 
034107-60
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Chinoxaline
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: A
Formulierung: 
Emulsionskonzentrat

Der Wirkstoff Propaquizafop wird über die Blätter der Ungräser aufgenommen und in der Pflanze im Saftstrom (Phloem, Xylem) zu den meristematischen Geweben transportiert und verteilt. Der Wirkstoff greift hemmend in die Fettsäuresynthese der Pflanzen ein. Sichtbar wird die Wirkung durch Vergilbung der Blätter verbunden mit einem raschen Wachstumsstillstand und anschließendem Absterben der Blätter.
Im frühen Wirkungsverlauf lassen sich die jüngsten Blätter aus der Blattscheide herausziehen.

Ackerbohne

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 3. Laubblatt entfaltet bis 9 oder mehr sichtbar gestreckte Internodien (BBCH-Code: 13 - 39).

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Erdbeere

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach der Ernte.

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Futtererbse

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 3. Laubblatt mit Stipeln und Ranke (oder 3. Ranke) entfaltet bis 9 oder mehr sichtbar gestreckte Internodien (BBCH-Code: 13 - 39).

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Kartoffel

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke und Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha

Nach dem Auflaufen Von 3. Laubblatt (> 4 cm) am Haupttrieb entfaltet bis 9 und mehr basale Seitentriebe gebildet (BBCH-Code: 13 -- 29).

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Einkeimblättrige Unkräuter, ausgenommen Einjährige Rispe und Quecke
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,25 l/ha

Nach dem Auflaufen.

maximal 1

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Quecke
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2 Behandlungen mit 1,25 l/ha (Splitting im Abstand von 14 bis 21 Tagen)

Nach dem Auflaufen.

maximal 2

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Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz-, Wirsingkohl)

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 1. Laubblatt bis 9 oder mehr Laubblätter entfaltet (BBCH-Code: 11 bis 19).

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Lein

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Ab Auflaufen: Keimblätter durchbrechen die Bodenoberfläche (BBCH-Code: ab 09).

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Möhre

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 1. Laubblatt entfaltet bis 50 % des zu erwartenden Rübendurchmessers erreicht (BBCH-Code: 11 bis 45).

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Rüben (Zucker- und Futterrüben)

Einkeimblättrige Unkräuter, ausgenommen Einjährige Rispe und Quecke
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,25 l/ha

Nach dem Auflaufen.

maximal 1

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Sonnenblume

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH-Code: 13 - 39).

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Speisezwiebel

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 1. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar bis 50 % des zu erwartenden Zwiebel- bzw. Schaftdurchmessers erreicht (BBCH-Code: 11 bis 45).

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Wiesenrispengras (In Beständen zur Saatguterzeugung)

Ausfallgetreide, Gemeiner Windhalm, Gemeines Rispengras
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,2 l/ha

Während der Vegetationsruhe im Spätherbst oder vor Vegetationsbegin
Von 1. Seitenspross sichtbar; 1. Bestockungstrieb sichtbar bis 9 oder mehr Seitensprosse sichtbar; 9 oder mehr Bestockungstriebe sichtbar (BBCH-Code: 21 - 29).

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Wiesenschwingel, Rohrschwingel, Schaf-Schwingel, Deutsches Weidelgras, Wiesenlischgras (In Beständen zur Saatguterzeugung)

Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide, Gemeiner Windhalm, Gemeines Rispengras
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,25 l/ha

Während der Vegetationsruhe im Spätherbst oder vor Vegetationsbegin
Von 1. Seitenspross sichtbar; 1. Bestockungstrieb sichtbar bis 9 oder mehr Seitensprosse sichtbar; 9 oder mehr Bestockungstriebe sichtbar (BBCH-Code: 21 - 29).

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Winterraps

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke und Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen, Frühjahr Von Beginn der Sprossentwicklung: 1. Seitenspross sichtbar bis 9 oder mehr sichtbar gestreckte Internodien (BBCH: 21 - 39).

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1,0 l/ha

Nach dem Auflaufen, Herbst Von 3. Laubblatt entfaltet bis 9 oder mehr Seitensprosse sichtbar (BBCH-Code: 13 - 29).

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Einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen Einjährige Rispe und Quecke)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,25 l/ha

Nach dem Auflaufen, Frühjahr.

maximal 1

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Einkeimblättrige Unkräuter, ausgenommen Einjährige Rispe und Quecke
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1 l/ha

Nach dem Auflaufen, Herbst.

maximal 1

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Wurzelpetersilie

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,75 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 1. Laubblatt entfaltet bis 50 % des zu erwartenden Wurzeldurchmessers entfaltet (BBCH-Code: 11 bis 45).

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Zuckerrübe, Futterrübe

Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (ausgenommen: Gemeine Quecke, Einjähriges Rispengras)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha

Nach dem Auflaufen
Von 2 Laubblätter (1. Blattpaar) entfaltet bis Bestandesschluss: über 90 % der Pflanzen benachbarter Reihen berühren sich (BBCH-Code: 12 - 39).

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Mischbarkeit

ZETROLA ist mischbar mit Fungiziden (z.B. ORTIVA®, TOPREX®), Insektiziden (z. B. KARATE® ZEON) und Herbiziden (z.B. ARCADE®, GOLTIX® GOLD) mischbar.
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
Tankmischungen mit aminosäure- bzw. lecithinhaltigen Formulierungen empfehlen wir nicht. Mischungen mit bentazonhaltigen Herbiziden sind nicht möglich.
In Kartoffeln können Mischungen mit ZETROLA und Herbiziden bzw. Fungiziden zu Blattaufhellungen führen, die sich jedoch zügig wieder verwachsen.
In Raps sind Kombinationen mit metazachlorhaltigen Herbiziden möglich, wenn zum Zeitpunkt der Applikation Ungräser und Ausfallgetreide ausreichend aufgelaufen sind und mindestens das 2- bis 3-Blattstadium erreicht haben.
ZETROLA ist in Raps und Kartoffeln mischbar mit Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL, Markenware), Harnstoff (in pflanzenverträglicher Menge) und Blattdünger, soweit es für die Kultur zulässig ist.
In Raps sollte ZETROLA aufgrund der Empfindlichkeit der Kultur im frühen Entwicklungsstadium erst ab 4 echten Laubblättern mit AHL ausgebracht werden. AHL-Gaben bis zu 15 kg N/ha (entsprechen 42 Liter AHL) sind möglich, wenn zugleich eine Wasserverdünnung von 1 Teil AHL auf 3-5 Teile Wasser eingehalten wird.
In Kartoffeln ist bei der Anwendung von ZETROLA mit AHL auf eine ausreichende Wachsschicht zu achten.
In Zucker- und Futterrüben kann ZETROLA mit einer verringerter Aufwandmenge von 0,3 bis 0,4 l/ha zu gängigen Herbizidmischungen mit z.B. Goltix® Titan®, Goltix® Gold und Belvedere® Extra zugemischt werden. Bei starker Verungrasung empfehlen wir die Soloanwendung von 0,7 - 1,0 l/ha ZETROLA zwischen der 2. und 3. NAK im Abstand von mindestens 3 - 5 Tagen zur vorausgegangenen Behandlung.

Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlenen Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275 an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflußmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Auf ausreichende und gleichmäßige Benetzung der Ungräser ist zu achten.
Wenn der Kulturpflanzenbestand aufgrund seiner Entwicklung die Ungräser schon teilweise abschirmt, ist mit Wirkungsminderung zu rechnen.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Die empfohlene Wasseraufwandmenge beträgt 200 – 400 l/ha.

Nachbau

Nach der Anwendung von ZETROLA können im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle Kulturen nachgebaut werden. Bei vorzeitigem Umbruch kann jede zweikeimblättrige Kultur nachgebaut werden. Getreide, Mais und Grassaat können nach vorheriger Bodenbearbeitung vier Wochen nach der Applikation ausgesät werden.

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