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GARDO GOLD

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Herbizid

Zulassungsnummer: 
024613-00
Gebindegröße: 
4 x 5 Liter, 20 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Carbonsäureamide und Chloracetanilide
Chlordiamotriazine
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: C1 (Terbuthylazin)
K3 (S-Metolachlor)
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat
Wirkungsweise: 
Der Wirkstoff S-Metolachlor wird bei der Kontrolle von Hirsearten über die Wurzeln und vor allem über das Hypokotyl keimender, im Stadium des Auflaufens befindender und bereits aufgelaufener junger Pflanzen aufgenommen.

Die beiden Wirkstoffe S-Metolachlor und Terbuthylazin verleihen dem Kombinationspräparat GARDO GOLD eine gute Sofort- und eine starke Dauerwirkung zur Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern in Mais. Durch den Aufnahmemechanismus und die frühe Applikation wird eine Wirkung auch auf später auflaufende Hirsen erzielt. Die Aufnahme von Terbuthylazin erfolgt überwiegend über die Wurzeln der Ungräser und Unkräuter. Gegenüber Unkräutern ist eine beachtliche Wirkung nach Wirkstoffaufnahme über den Blattapparat junger Pflanzen bekannt. Für die Bodenwirkung beider Wirkstoffe ist der Einfluss ausreichender Bodenfeuchte als wirkungssteigernd anzusehen.

Herbizid zur Bekämpfung von Schadhirsen, Einjährigem Rispengras und zweikeimblättrigen Unkräutern in Mais

Lupine-Arten

Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Schadhirsen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

4 l/ha

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Mais

Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Schadhirsen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

4 l/ha

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Sorghum-Hirse (Nutzung als nachwachsender Rohstoff für technische Zwecke)

Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Schadhirsen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

4 l/ha

ab BBCH 13.

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Zuckermais

Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Schadhirsen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

4 l/ha

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Mischbarkeit

GARDO GOLD ist mit vielen gängigen Herbiziden im Maisanbau mischbar (z. B. CALLISTO®, ELUMIS®, MAIS-BANVEL® WG, MILAGRO® FORTE, PEAK®, Sulfonylharnstoffe).
GARDO GOLD ist mit Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) in der Reihenfolge Wasser - AHL - GARDO GOLD mischbar. Die maximale Aufwandmenge beträgt 40 kg N/ha bzw. 112 l/ha AHL.
Dabei sollte jedoch nicht mehr als die Hälfte der Wasseraufwandmenge durch AHL ersetzt werden. Die gemeinsame Ausbringung von GARDO GOLD und AHL ist nur im Vorauflauf, bis 3 Tage nach der Saat, möglich.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuell negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
Hinweis für die Entnahme von Teilmengen:
Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt:
- Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen.
- Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab- Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen.
- Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de/service-beratung
Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden.
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von GARDO GOLD ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Spritzflüssigkeit zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. Überdosierungen können Schäden an den Folgekulturen verursachen.

Wartezeiten

Vor dem Auflaufen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).
Nach dem Auflaufen: 60 Tage

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Nachbau

Nach der bestimmungsgemäßen und sachgerechten Anwendung von GARDO GOLD können im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge alle ackerbaulichen Hauptkulturen nachgebaut werden. Unter ungünstigen Witterungsbedingungen sind Schäden an Folgekulturen, insbesondere Wintergetreide, möglich.
Bei einem vorzeitigen Umbruch der Kultur (z.B. infolge Hagel- oder Frostschaden) nach dem Einsatz von GARDO GOLD ist der Nachbau von Mais nach flacher Bodenbearbeitung möglich. Vier Wochen nach der Anwendung können Sudangras oder Sorghum-Hirse und Weidelgras nach tief wendender Bodenbearbeitung (Pflugfurche) nachgebaut werden.

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