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TASPA

Zuletzt aktualisiert:
21.09.2018

Fungizid

Zulassungsnummer: 
024111-00
Gebindegröße: 
12 x 1 Liter, 4 x 5 Liter, 20 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: G1
Formulierung: 
Emulsionskonzentrat
Wirkungsweise: 
TASPA wirkt vorbeugend (protektiv) und stoppt vorhandene Infektionen ab (kurativ). Ein bereits eingetretener Schaden kann jedoch durch den Einsatz von TASPA nicht mehr behoben werden.

TASPA ist ein Fungizid mit zwei systemischen Wirkstoffen, d.h. die Wirkstoffe dringen schnell über Blätter und Stängel in die grünen Pflanzenteile ein und werden in der Pflanze verlagert.

Fungizid zur Bekämpfung von Blatt- und Ährenkrankheiten in Weizen

Weizen

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Blatt- und Spelzenbräune (Septoria nodorum), Braunrost (Puccinia recondita), Gelbrost (Puccinia striiformis), DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Bei Befallbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome im Entwicklungsstadium BBCH 51 bis 61.

Maximal eine Anwendung.

-

WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

Mischbarkeit

TASPA ist mischbar mit gängigen Getreidefungiziden (z.B. AGENT®, AMISTAR OPTI®, BRAVO® 500) und Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, LAMBDA® WG, PIRIMOR®-GRANULAT).
Mischpartner in fester Form (z.B. LAMBDA WG, PIRIMOR-GRANULAT) werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
TASPA ist nicht mischbar mit Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL).
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Technische Hinweise

Nur abgetrocknete Bestände behandeln, nicht in der größten Mittagshitze spritzen. TASPA zeichnet sich durch eine gute Regenbeständigkeit aus, jedoch sollte innerhalb einer Stunde nach der Behandlung kein Niederschlag fallen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von TASPA ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Abdrift und Überdosierung sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-300 l/ha

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.