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RIDOMIL GOLD MZ

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Fungizid

Zulassungsnummer: 
024412-00
Gebindegröße: 
4 x 5 kg
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Acetylalanine
Dithiocarbamate
Wirkmechanismus: 
M3 (Mancozeb)
A1 (Metalaxyl-M)
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkungsweise: 
Der Wirkstoff Metalaxyl-M dringt schnell über Blätter und Stängel in die grünen Pflanzenteile ein und wird mit dem Saftstrom in der Pflanze verteilt. Durch die Wirkstoffkombination Metalaxyl-M und Mancozeb wird der Pilz sowohl während der Sporenkeimung als auch nach dem Eindringen in das Pflanzengewebe bekämpft.

Das Produkt ist ein Kombinationspräparat mit systemischer und oberflächenaktiver Wirkung.

Durch die hochsystemische Verteilung seines Wirkstoffs Metalaxyl-M erfasst Ridomil Gold MZ zum Spritzstart sicher den Primärbefall mit Phytophthora infestans. Durch die Mancozeb-Komponente wird auch erster Alternaria-Befall erfasst.

Abverkaufsfrist: 
31.08.2018
Aufbrauchfrist: 
31.08.2019

Chinakohl (Freiland)

Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 300 bis 600 L Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Maximal 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 12 Tagen.

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Dicke Bohne (Freiland)

Falscher Mehltau (Peronospora viciae)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.

Ab BBCH 29 bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis

Maximal 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 14 Tagen.

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Endivien, Salate (Freiland)

Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr.

Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 10 bis 12 Tagen.

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Frische Kräuter (Freiland)

Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Weißer Rost (Albugo candida)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.

Ab BBCH 21 bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Maximal 1 Anwendung je Kultur bzw. je Jahr

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Kartoffel (Freiland)

Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 200 bis 600 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 31 bis BBCH 91.

Maximal vier Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.

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Spritzen. WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kohlrabi (Freiland)

Falscher Mehltau (Peronospora parasitica), Weißer Rost (Albugo candida)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Maximal 2 Anwendungen im Abstand von 10 bis 14 Tagen.

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Kohlrabi (Gewächshaus)

Falscher Mehltau (Peronospora parasitica), Weißer Rost (Albugo candida)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha.

ab 5. Laubblatt entfaltet. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal 2 Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.

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Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl) (Freiland)

Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Maximal 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 10 Tagen.

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Kopfsalate (Freiland)

Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.

Ab BBCH 41 bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Maximal 1 Anwendung je Kultur bzw. je Jahr

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Porree (Freiland)

Papierfleckenkrankheit
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.

Ab BBCH 41 bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal 1 Anwendung je Kultur bzw. je Jahr

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Rucola-Arten (Freiland)

Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Weißer Rost (Albugo candida)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.

Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen im Abstand von 10 bis 12 Tagen.

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spritzen.

Schwarzwurzel (Freiland)

Weißer Rost (Albugo tragopodonis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.

Ab: Vegetatives Erntegut bzw. vegetative Vermehrungsorgane haben 30 % der endgültigen Größe erreicht; Blattscheide des Fahnenblattes beginnt anzuschwellen (BBCH43). Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal 2 Anwendungen je Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 14 bis 21 Tagen.

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Tabak (Freiland)

Blauschimmel (Peronospora tabacina)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400 bis 800 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr.

Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen.

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Für dieses Mittel wurden regional Resistenzen nachgewiesen. Anwendung in solchen Regionen oder auf solchen Flächen nur im Rahmen eines geeigneten Resistenzmanagements.

Tomate (Gewächshaus)

Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

- Pflanzengröße bis 50 cm: 2,0 kg/ha in 600 l Wasser/ha
- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 3,0 kg/ha in 900 l Wasser/ha
- Pflanzengröße über 125 cm: 4,0 kg/ha in 1200 l Wasser/ha

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Maximal 3 Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.

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Weinrebe (Nutzung als Tafel- und Keltertraube)

Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

Basisaufwand: 0,72 kg/ha in maximal 400 l Wasser/ha, ES 61: 1,44 kg/ha in maximal 800 l Wasser/ha, ES 69: 1,8 kg/ha in maximal 1000 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Bis Entwicklungsstadium BBCH 69 der Kultur.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.

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Spritzen oder sprühen.
Roter Brenner (Pseudopezicula tracheiphila)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

Basisaufwand: 0,72 kg/ha in maximal 400 l Wasser/ha, ES 61: 1,44 kg/ha in maximal 800 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Bis Entwicklungsstadium BBCH 61 der Kultur.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.

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Spritzen oder sprühen.

Zwiebelgemüse (Nutzung als Bund- oder Trockenzwiebel, Freiland)

Falscher Mehltau (Peronospora destructor)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 400-600 l Wasser/ha.

Ab BBCH 41 bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Maximal 1 Anwendung je Kultur bzw. je Jahr

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Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln, Freiland)

Falscher Mehltau (Peronospora destructor)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

2,0 kg/ha in 600 l Wasser/ha.

Bei Infektionsgefahr.

Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 10 bis 12 Tagen.

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Mischbarkeit

RIDOMIL GOLD MZ ist mischbar mit gängigen Kartoffelfungiziden (z.B. ORTIVA®, REVUS®, CARIAL® FLEX), -herbiziden (z.B. ZETROLA®) und -insektiziden (z.B. KARATE® ZEON).
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
Im Kartoffelanbau kann RIDOMIL GOLD MZ mit AHL bis max. 10 kg N bzw. 28 l AHL/ha in einem AHL-Wassergemisch im Verhältnis von mindestens 1:9 gemischt werden.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben. Beim Abmessen der Produktmenge mittels Messbecher kann es durch veränderliche Schüttdichten zu Abweichungen kommen. Es wird empfohlen zur Kontrolle eine Waage einzusetzen.
4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Granulates hinzufügen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von RIDOMIL GOLD MZ ist auf eine gute, gleichmäßige Benetzung zu achten.
Abdrift und Überdosierungen sind zu vermeiden.

Wartezeiten

Tomate (Gewächshaus): 3 Tage;
Kartoffeln (Freiland), Kohlrabi (Gewächshaus), Zwiebelgemüse, Dicke Bohne: 14 Tage;
Frische Kräuter, Porree, Kopfsalate (Kopfsalat, Eissalat): 21 Tage;
Weinrebe (Tafel- und Keltertrauben): 28 Tage;
Schwarzwurzel: 60 Tage;

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: Kartoffeln: 300-400 l/ha
Weinrebe: 400-800 l/ha, je nach Rebstadium
Bei Kartoffeln mit starker Krautentwicklung sollte eine höhere Wassermenge gewählt werden.

Nachbau

Nach dem Einsatz von RIDOMIL GOLD MZ können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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