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MIRAGE 45 EC

Zuletzt aktualisiert:
04.03.2020

Fungizid

Zulassungsnummer: 
024216-00
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: G1
Formulierung: 
Emulsionskonzentrat
Wirkungsweise: 
MIRAGE 45 EC ist ein lokalsystemisches Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten in Weizen, Roggen und Raps. MIRAGE 45 EC verfügt über eine hohe Wirkstoffkonzentration, wirkt vorbeugend und stoppt vorhandenen Befall.

Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten in Weizen, Roggen & Raps.

Roggen

Blattfleckenkranlkheit (Rhynchosporium secalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,2 l/ha in 200 bis 400 l/ha Wasser.

Von Ende der Bestockung: Maximale Anzahl der Bestockungstriebe erreicht bis Grannenspitzen. Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal eine Anwendung pro Jahr in der Kultur.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

spritzen.

Weizen

Blatt- und Spelzenbräune (Septoria nodorum)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,2 l/ha in 200 bis 400 l/ha Wasser.

Von 2-Knoten-Stadium bis Ende des Ähren-/Rispenschiebens (BBCH32 bis BBCH59). Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 21 Tagen.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

spritzen.
Septoria-Blattdürre (Septoria tritici)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,2 l/ha in 200 bis 400 l/ha Wasser.

Von 2-Knoten-Stadium bis Ende des Ähren-/Rispenschiebens (BBCH32 bis BBCH59). Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 21 Tagen.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

spritzen.

Mischbarkeit

MIRAGE 45 EC ist mischbar mit gängigen Getreidefungiziden (z.B. AMISTAR®, ELATUS® PLUS), Herbiziden (z.B. PRIMUS®, TOMIGAN® XL), Wachstumsregulatoren (z.B. MODDUS®, MODDEVO™, CCC, ethephonhaltige Präparate), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®).
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
MIRAGE 45 EC kann in Getreide bis zum BBCH 37 mit verdünnter Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) bis zu 10 kg N/ha gemischt und ausgebracht werden. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 betragen. Bei schwach ausgeprägter Wachsschicht müssen MIRAGE 45 EC und N-Dünger getrennt ausgebracht werden. Es werden keine Tankmischungen mit AHL in Roggen empfohlen. Ebenso werden generell keine Tankmischungen mit AHL-pur empfohlen. Die allgemeinen AHL-Einsatzbedingungen sind zu beachten.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von MIRAGE 45 EC ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. An heißen Tagen nicht in den Mittagsstunden spritzen.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Nachbau

Nach dem Einsatz von MIRAGE 45 EC können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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