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GLADIO

Zuletzt aktualisiert:
21.09.2018

Fungizid

Zulassungsnummer: 
024244-00
Gebindegröße: 
12 x 1 Liter, 4 x 5 Liter, 20 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Piperidine
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Grupppe: G2 (Fenpropidin)
G1 (Propiconazol, Tebuconazol)
Formulierung: 
Emulsionskonzentrat
Wirkungsweise: 
GLADIO wirkt vorbeugend (protektiv), stoppt vorhandene latente Infektionen ab (kurativ) und verhindert deren weitere Ausbreitung. Durch die ausgezeichnete und von der Witterung weitgehend unabhängige Wirkung werden die wichtigen Blattkrankheiten sicher erfasst.

GLADIO ist eine Kombination aus drei Wirkstoffen mit systemischen Eigenschaften. Die Wirkstoffe dringen über Blätter und Stängel in die grünen Pflanzenteile ein und werden mit dem Saftstrom in der Pflanze verteilt.

Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten in Getreide

Gerste

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Zwergrost (Puccinia hordei)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,8 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte (BBCH 30 bis BBCH 61).

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 21 bis 30 Tagen.

-

Spritzen.

Gräser (In Beständen zur Saatguterzeugung)

Pilzliche Blattfleckenerreger, Rostpilze
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,8 l/ha in 200 bis 400 Liter Wasser.

Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome (BBCH 29 bis 61).

Maximal eine Anwendung je Indikation.
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr

Im Behandlungsjahr anfallendes Erntegut/Mähgut nicht verfüttern.

Spritzen.

Roggen

Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,8 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte (BBCH 30 bis BBCH 61).

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 21 bis 30 Tagen..

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Spritzen.

Triticale

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Arten (Septoria spp.)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,8 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH 30 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte (BBCH 61).

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 21 bis 30 Tagen.

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Spritzen.

Weizen

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Blatt- und Spelzenbräune (Septoria nodorum), Gelbrost (Puccinia striiformis), Braunrost (Puccinia recondita), DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,8 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH 30 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte (BBCH 61).

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 21 bis 30 Tagen.

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Spritzen.
Fusarium-Arten (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Beginn der Blüte (BBCH 61) bei Befallsgefahr bis Ende der Blüte (BBCH 69).

Maximal eine Anwendung in dieser Indikation. Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 21 bis 30 Tagen.

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WA721: Anwendung insbesondere zur Reduktion der Mykotoxinbelastung durch Bekämpfung der Ährenfusariosen an Getreide in befallsgefährdeten Beständen aufgrund ungünstiger Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Sortenwahl und Witterung. Spritzen.

Winterhafer

Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,8 l/ha in 200 bis 400 Liter Wasser.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome (BBCH 31 bis 61).

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.

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Spritzen.

Mischbarkeit

GLADIO ist mischbar mit den gängigen Getreidefungiziden (z.B. AMISTAR OPTI®, BONTIMA®, BRAVO® 500), Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, AXIAL® KOMPLETT, PRIMUS®, STARANE® XL, TRAXOS®, ZOOM®), Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, MODDUS® START, CCC, Ethephon), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, LAMBDA® WG, PIRIMOR®-GRANULAT) und Blattdüngern (z.B. Bittersalz, Harnstoff).
Mischpartner in fester Form (z.B. LAMBDA WG, PIRIMOR-GRANULAT, ZOOM, Bittersalz, Harnstoff) werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
GLADIO ist bis BBCH 37 mischbar mit verdünnter Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) bis zu 20 kg N/ha bzw. 56 l AHL/ha. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 betragen.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von GLADIO ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen: 200-300 l/ha

Nachbau

Nach dem Einsatz von GLADIO können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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