Winterweizen stellt als die führende Ackerbaukultur in der mitteleuropäischen Landwirtschaft einen besonderen Schwerpunkt in der Pflanzenzüchtung bei Syngenta dar. Das Züchtungszentrum Hadmersleben am Rande der Magdeburger Börde blickt dabei auf eine 130 Jahre lange Tradition in der Getreidezüchtung zurück. Durch hohe Investitionen in den Standort und die weltweit vernetzte Anwendung moderner Züchtungsmethoden wurden die Voraussetzungen geschaffen, die Produktivität und Ertragssicherheit zukünftiger Weizensorten zu steigern und die Zuchtfortschritte schneller für die Praxis verfügbar zu machen.

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Neue Kreuzungen im Gewächshaus

Moderne Weizenzüchtung mit langer TraditionIm Jahre 1889 begründete Ferdinand Heine auf dem Landbesitz des Klosters Hadmersleben durch neue Sorten bei Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln und Hülsenfrüchten ab 1889 den Weltruhm der Hadmerslebener Pflanzenzüchtung. So entstanden die berühmten Hadmersleber Hochzuchtsorten bei Weizen, Gerste und Hafer, für die Heine auf den Weltausstellungen 1894, 1900, 1904 und 1913 den Grand Prix erhielt. Eine Sorte mit großer historischer Bedeutung war Heine7: Die erste mähdruschfähige Kurzstroh-Weizensorte in Deutschland.

Nach wechselvoller Geschichte, in der die Züchtungsarbeit jedoch kontinuierlich fortgesetzt wurde, wurde der Standort Hadmersleben 2015 schließlich in die Syngenta Seeds GmbH integriert.

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Das Kloster Hadmersleben um 1930

Züchten für den stabilen Mehr-Ertrag von MorgenHeute ist Hadmersleben ein hochmodernes Zuchtzentrum für Weizen, Winterraps und Triticale mit Gewächshäusern, Klimakammern und Laboratorien sowie einer Zucht- und Vermehrungsfläche für Winterweizen von ca. 60 ha.

Mit dem vorhandenen Know-How zählt Hadmersleben zu den führenden Weizen-Standorten im Syngenta-Züchtungsnetzwerk. Modernste Labortechnik ermöglicht die Anwendung neuester Verfahren der Kreuzungs- und Selektionszüchtung. So kommt beispielsweise die Doppelhaploiden-Technik zur Anwendung. Daneben ist Hadmersleben auch das Zentrum für die Hybridweizen-Züchtung in Mitteleuropa.

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Das Zuchtzentrum Hadmersleben heute

Neben der Herausforderung, die Steigerung des Ertragsniveaus beim Weizen zu beschleunigen, geht es bei der Züchtung für den Pflanzenbau der Zukunft auch darum, die Ressourcen-Effizienz zu verbessern. Hier kommt der Erhöhung der N-Effizienz und der Verringerung des N-Bedarfs sowie der Einkreuzung von Resistenzen bzw. Toleranzen gegen biotische Stressfaktoren eine besondere Bedeutung zu. Auch wird die Widerstandskraft der Pflanzen gegen neue, invasive Krankheiten und Schädlinge sowie die Toleranz gegen Hitze- bzw. Trockenstress immer wichtiger. Viele der heute im Anbau befindlichen Sorten der Hadmerslebener Züchtung zeichnen sich bereits heute durch ihre günstigen agronomischen Eigenschaften und robusten Qualitäten aus. So wird eine breite Anbaueignung und hohe Ertrags- und Vermarktungssicherheit gewährleistet.

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Weizenzüchter Dr. Ebrahim Kazman

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