Das Braunrost Jahr 2018 | Syngenta
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Das Braunrost - Jahr 2018

Ein Einzelfall?

Foto: Starker Braunrostbefall in Winterweizensorte Tobak, Hemmingen (Niedersachsen), 2018

Informieren Sie sich über den häufigsten Schadpilz im Weizen 2018 und seine Folgen

Langanhaltende Hitze und monatelange Trockenheit haben 2018 in ganz Europa den Beständen zu schaffen gemacht. Die meisten pilzlichen Erreger spielen unter diesen schwierigen Bedingungen keine Rolle. Dies gilt nicht für den Braunrost (Puccinia recondita) im Weizen. Braunrost bevorzugt hohe Temperaturen (tagsüber 20-25°C, nachts mindestens 15°C) und benötigt keinen Regen, Tau ist ausreichend zur Infektion. Braunrost besitzt eines der höchsten Schadpotentiale unter den pilzlichen Erregern. Bei starkem Befall mit Braunrost sind ohne Weiteres Ertragsverluste von über 50% möglich sowie deutlich verminderte Eiweißgehalte. Schon moderater Braunrostbefall bedeutet häufig Ertragsverluste von 10-20%.

Wettertrend der letzten Jahre begünstigt Braunrost-Befall

Seit Jahren werden die Monate im Frühjahr durchschnittlich immer wärmer. Der langfristige Temperaturtrend deutet darauf hin, dass sich dieser Trend fortsetzt. Damit verbessern sich stetig die Infektionsbedingungen für Braunrost. Der früher vor allem in wärmeren Anbauregionen beheimatete Pilz ist inzwischen in ganz Deutschland zu Hause und wird mehr und mehr zur dominierenden Krankheit im Winterweizen.

Je früher hohe Temperaturen erreicht sind, desto früher kann der Braunrost infizieren und sich entwickeln. Früher Befall steigert das ohnehin hohe Schadpotential weiter. Innerhalb weniger Wochen kann Braunrost die gesamte Blattoberfläche zerstören, wodurch die Bildung von Assimilaten und die Kornfüllung dann vorzeitig beendet werden.

  • Mai 2010

    Mittlere Höchsttemperatur (℃)*

  • Mai 2014

    Mittlere Höchsttemperatur (℃)*

  • Mai 2016

    Mittlere Höchsttemperatur (℃)*

  • Mai 2018

    Mittlere Höchsttemperatur (℃)*

*Monatswerte und deren Abweichung vom langjährigen Mittel.
Quelle: Wetteronline.de

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