You are here

Share page with AddThis

LAMBDA WG

Zuletzt aktualisiert:
29.09.2017

Insektizid

Zulassungsnummer: 
034178-60
Gebindegröße: 
10 x 1 kg, 1 x 5 kg
Zusammensetzung: 
Chemische Familie
Pyrethroide
Wirkmechanismus: 
IRAC-Gruppe: 3A (Lambda-Cyhalothrin)
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkungsweise: 
LAMBDA WG ist außerordentlich wirksam gegen beißende und saugende Insekten, weshalb nur geringe Aufwandmengen erforderlich sind.

Der in LAMBDA WG enthaltene Wirkstoff Lambda-Cyhalothrin gehört zu den synthetischen Pyrethroiden. Das Produkt entwickelt eine starke Fraß- und Kontaktwirkung, die nach der Anwendung sehr schnell einsetzt. Auf eine gründliche Benetzung befallener Pflanzenteile ist unbedingt zu achten, da der Wirkstoff nicht systemisch in der Pflanze verlagert wird. Der Wirkstoff ist im Sonnenlicht stabil und besitzt deshalb auf pflanzlichen Oberflächen eine bemerkenswerte Dauerwirkung.

Insektizid zur Bekämpfung von beißenden und saugenden Insekten

Ackerbohne, Sonnenblume

Blumenkohle, Feldsalat, Frische Kräuter, Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl), Möhre, Rucola-Arten - Freiland

Buschbohne, Hülsengemüse - Freiland

Futtererbse, Lupine-Arten,Erbse

Gerste

Gerste (Frühjahr oder Herbst)

Hafer

Hafer (Frühjahr oder Herbst)

Kartoffel

Kartoffel (zur Pflanzguterzeugung)

Mischbarkeit

LAMBDA WG ist mischbar mit zahlreichen Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, AXIAL® KOMPLETT, FUSILADE® MAX, PRIMUS®, STARANE® XL, TRAXOS®, ZOOM®), mit Fungiziden (z.B. ALTO® 240 EC, AMISTAR OPTI®, ASKON®, BONTIMA®, BRAVO® 500, FOLICUR®, GLADIO®, ORTIVA®, REVUS®, REVUS TOP®, RIDOMIL® GOLD MZ, SCORE®, SEGURIS®, SHIRLAN®, SPYRALE®, SYMPARA®, TASPA®, TILT® 250 EC, TOPREX®), mit Insektiziden (z.B. ACTARA®, PIRIMOR®-GRANULAT, PLENUM® 50 WG), mit Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, CCC, Ethephon) oder Blattdüngern (z.B. Bittersalz, Mangansulfat, SOLUBOR® DF).
Mischpartner in fester Form (z.B. RIDOMIL GOLD MZ, ACTARA, PIRIMOR-GRANULAT, PLENUM 50 WG, Bittersalz, Mangansulfat, SOLUBOR® DF) werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
LAMBDA WG ist in Getreide und Raps mischbar mit 28-56 l/ha AHL (Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung) nur verdünnt mit Wasser im Verhältnis von mindestens 1:3 bis 1:5.
LAMBDA WG ist in Kartoffeln und Zuckerrüben mischbar mit 28 l/ha AHL nur verdünnt mit Wasser im Verhältnis von mindestens 1:9. In Zuckerrüben kann die Mischung mit AHL erst ab dem 2. Laubblattpaar der Rüben eingesetzt werden. Bei Mischungen mit AHL muß LAMBDA WG zunächst in ausreichender Wassermenge vorgelöst werden.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Bei Mischungen mit Fungiziden aus der Gruppe der Ergosterol-Biosynthesehemmer ändert sich die Einstufung der Bienengefährlichkeit von B4 zu B2 (siehe auch separate Tabelle im Anhang).
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind dabei zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an.
Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzkleidung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben.
Beim Abmessen der Produktmenge mittels Messbecher kann es durch veränderliche Schüttdichten zu Abweichungen kommen. Es wird empfohlen zur Kontrolle eine Waage einzusetzen.
4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten, den Mischpartner erst nach vollständiger Auflösung des Granulates hinzufügen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von LAMBDA WG ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Auf eine gleichmäßige und sorgfältige Benetzung der Kultur ist insbesondere bei versteckt siedelnden Schädlingen (z. B. Blattläusen in Leguminosen oder in dichten Kartoffelbeständen) zu achten. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen:
Ackerbau: 200-400 l/ha
Kartoffeln: 300-400 l/ha
Spezialkulturen: 400-600 l/ha

Nachbau

Nach dem Einsatz von LAMBDA WG können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.