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ACTARA

Zuletzt aktualisiert:
16.02.2017

Insektizid

Zulassungsnummer: 
006212-00
Gebindegröße: 
10 x 1 kg
Zusammensetzung: 
Chemische Familie
Neonicotinoide
Wirkmechanismus: 
IRAC-Gruppe: 4A
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkungsweise: 
ACTARA ist ein Insektizid mit einer spezifischen Kontakt- und Fraßgiftwirkung gegen beißende und saugende Insekten.

Der Wirkstoff Thiamethoxam dringt in das pflanzliche Gewebe ein und wird systemisch mit dem Saftstrom in der Pflanze auch in den Neuzuwachs verteilt. Aufgrund der translaminaren Aktivität von ACTARA werden auch versteckt sitzende Schädlinge sicher erfasst. Der Wirkungsmechanismus von ACTARA unterscheidet sich von dem der Pyrethroide und erfasst daher auch Schädlinge, die gegen diese resistent sind.

Insektizid zur Bekämpfung von beißenden und saugenden Insekten in Kartoffeln.

Hopfen

Kartoffel

Kartoffel - in Beständen zur Pflanzguterzeugung

Mischbarkeit

ACTARA ist mit vielen Herbiziden (z.B. FUSILADE® MAX), Fungiziden (z.B. ORTIVA®, RIDOMIL® GOLD MZ, REVUS®, REVUS TOP®, SHIRLAN®) und Insektiziden (KARATE® ZEON, LAMBDA® WG, PLENUM® 50 WG, PIRIMOR®-GRANULAT) mischbar. Mischpartner in fester Form werden zuerst in den Tank gegeben.
ACTARA ist im Kartoffelanbau mit Ammonnitratharnstofflösung (AHL) mischbar. Die maximale Aufwandmenge beträgt 10 kg N/ha bzw. 28 l/ha AHL bei einem AHL-Wasser-Gemisch im Verhältnis von mindestens 1:9. Bei Mischungen mit AHL muß ACTARA zunächst in ausreichender Wassermenge vorgelöst werden. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben. Beim Abmessen der Produktmenge mittels Messbecher kann es durch veränderliche Schüttdichten zu Abweichungen kommen. Es wird empfohlen zur Kontrolle eine Waage einzusetzen.
4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Granulates hinzufügen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen ist auf eine gute, gleichmäßige Benetzung der Pflanzen zu achten.
Die Wassermenge ist an die Entwicklung der jeweiligen Kultur so anzupassen, dass eine gute, gleichmäßige Benetzung der Pflanzen erreicht wird. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen: 300-400 l/ha

Nachbau

Nach dem Einsatz von ACTARA können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.