You are here

Share page with AddThis
Elumis Gold Pack

ELUMIS GOLD PACK

Zuletzt aktualisiert:
29.11.2017

Herbizid

Zusammensetzung: 
Chemische Familie
Cyclohexanderivate
Sulfonylharnstoffe
Carbonsäureamide und Chloracetanilide
Chlordiamotriazine
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: F2 (Mesotrione)
B (Nicosulfuron)
C1 (Terbuthylazin)
K3 (S-Metolachlor)
Wirkungsweise: 
ELUMIS GOLD Pack enthält die Blattwirkstoffe Mesotrione und Nicosulfuron (in ELUMIS) sowie die Bodenwirkstoffe Terbuthylazin und S-Metolachlor (in GARDO GOLD).

Mesotrione und Nicosulfuron werden nach der Aufnahme rasch im Saftstrom der Pflanze verteilt und zu den im Wachstum befindlichen Geweben verlagert. Sie entfalten ihre Wirkung vorwiegend über das Blatt empfindlicher Pflanzen. Aufgrund ihrer systemischen Verlagerung besitzen sie eine hohe Wirkungssicherheit auch in fortgeschrittenen Wachstumsstadien.
S-Metolachlor und Terbuthylazin werden vorwiegend vom Boden aus aufgenommen, Terbuthylazin auch über das Blatt. Diese Wirkstoffe verleihen ELUMIS GOLD Pack eine gute Sofort- und eine starke Dauerwirkung zur Bekämpfung einjähriger Unkräuter und Ungräser in Mais.
Aufgrund ihrer unterschiedlichen Wirkungsmechanismen, Wirkungsspektren und Aufnahmeorte ergänzen sich die vier Wirkstoffe in ELUMIS GOLD Pack zu einer breit wirksamen Herbizidkombination, die alle in Mais bedeutsamen Ungräser einschließlich Hirse-Arten und alle breitblättrigen Unkräuter von frühen bis fortgeschrittenen Wachstumsstadien erfasst. Mit den Bodenkomponenten S-Metolachlor und Terbuthylazin werden auch nach der Anwendung keimende Pflanzen noch hinreichend bekämpft. Für die Bodenwirkung ist der Einfluss ausreichender Bodenfeuchte als wirkungssteigernd anzusehen.

Mais

Mischbarkeit

Eigene Erfahrungen:
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Technische Hinweise

Die Gebrauchsanleitungen der Einzelprodukte sind genau zu beachten. Insbesondere die unterschiedlichen Auflagen der Einzelprodukte sind strikt einzuhalten. Die einzuhaltenden Abstandsauflagen müssen sich nach den jeweils größten festgesetzten Abständen der Einzelprodukte richten.

Nachbau

Falls ein vorzeitiger Umbruch mit ELUMIS GOLD Pack behandelter Maisbestände erforderlich wird, kann auf diesen Flächen 4 Wochen nach Anwendung und nach vorherigem Pflügen erneut Mais nachgebaut werden.
Im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge erlaubt der unter üblichen Bodentemperatur- und -feuchtigkeitsverhältnissen nahezu vollständige Abbau der Wirkstoffe im Boden nach bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung von ELUMIS GOLD Pack (Einsatz vor dem 1. Juli), den Nachbau aller ackerbaulichen Hauptkulturen.
Vor dem Nachbau zweikeimblättriger Zwischenfrüchte, Untersaaten und empfindlicher zweikeimblättriger Hauptkulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Klee-Arten, Raps, Sonnenblumen, Gemüsekulturen und empfindliche Winterkulturen) muss der Boden gepflügt werden.
Schäden an Folgekulturen sind möglich:
Unter ungünstigen Bedingungen (sandige, zur Austrocknung neigende Böden, Böden mit niedrigem pH-Wert [< 6,0], Böden mit geringer biologischer Aktivität, geringer Bodengüte oder hohem Gehalt an organischer Substanz [> 4 %], schlechte Bodenstruktur, Kälte, außerordentliche Sommer- oder Wintertrockenheit, Überlappung, Stressbedingungen für das Pflanzenwachstum) können vorübergehende Blattaufhellungen, Wuchshemmungen oder Ausdünnungen an empfindlichen nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Klee-Arten, Raps, Sonnenblumen, Gemüsekulturen und empfindliche Winterkulturen) auftreten. Eine tief wendende Bodenbearbeitung nach der Maisernte sowie Boden-pH-Werte über 6,0 mindern das Risiko von Nachbauschäden an Folgekulturen deutlich. Daher wird auf Flächen mit einem pH-Wert deutlich unter 6,0 oder nach außerordentlicher Sommertrockenheit der Nachbau empfindlicher zweikeimblättriger Kulturen nicht empfohlen, wenn ELUMIS GOLD Pack in der Vorkultur eingesetzt wurde.

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.