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Verbände prognostizieren Spitzenernte in Deutschland

Agrar News
22.07.2014

Getreide- und Rapserträge fallen höher aus als im Vorjahr

Die Ertragserwartungen an die Getreide- und Ölsaatenernte in Deutschland sind durchweg sehr positiv. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet eine überdurchschnittliche Getreideernte von 48,4 Mio. t (0,1 Mio. t über der Vormonatsschätzung).

Bei Wintergerste geht der Verband von 8,7 Mio. t, beim Winterweizen von rund 25 Mio. t aus. Roggen wird auf 3,8 Mio. t Gesamtertrag beziffert. Körnermais liegt aufgrund der erweiterten Anbaufläche und sehr hohen vermuteten Durchschnittserträgen mit 5,2 Mio. t 17 Prozent über dem Vorjahr. Die Sommergerste fällt bei geschätzten 1,9 Mio. t leicht unter Vorjahr (-2 %) aus. Beim Raps werden die Gesamterträge auf 5,9 Mio. t (Anbaufläche 1,45 Mio. ha) beziffert.

Auf den Äckern ist die Getreide- und Ölsaatenernte jetzt in vollem Gange. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Bauernverbandes (DBV) bei 18 Landesverbänden hat ergeben, dass die Wintergerste bundesweit zu 50 Prozent gedroschen ist. Bisher liegen die Erträge im guten Durchschnitt. Teilweise haben die Unwetter der letzten Tage den Beständen jedoch zugesetzt.

Die Ernteergebnisse beim Weizen fallen bisher sehr unterschiedlich aus (schwankende Fallzahlen und Proteinwerte). Die Rapsernte ist noch nicht so weit gediehen, dass aussagekräftige Qualitätsparameter auszumachen sind.

Brigitte Braun-Michels