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Im Herbst auf den Rapserdfloh achten!

Agrar News
24.03.2016

Der Erdfloh ist in vielen Raps-Anbaugebieten der wichtigste Schädling im Herbst. Syngenta verrät, wie eine verlässliche Bestandskontrolle funktioniert und wann ein gezielter Insektizid-Einsatz unerlässlich ist.

Neben dem Fensterfraß an Jungpflanzen entsteht der Hauptschaden durch Bohr- und Minierfraß der Larven am Vegetationskegel. Zusätzlich entstehen an der Stängelbasis Eintrittspforten für Krankheitserreger und Wasser, wodurch sich die Winterhärte reduziert. Gerade bei massivem Auftreten kann der Rapserdfloh erhebliche Ertragsausfälle verursachen.

Auftreten und Entwicklung

Trocken-warmes Wetter begünstigt den frühen Zuflug ab Ende August/Anfang September und ermöglicht eine lange Phase der Eiablage. Kontrollieren Sie bei warmem Wetter bis in den Oktober hinein gezielt Ihre Bestände. Es ist ansonsten zu befürchten, dass viele Larven schlüpfen und sich schnell größere, schwer bekämpfbare Larvenstadien entwickeln.

Kontrolle und Schadschwelle

Vor Frühbefall des Rapserdflohs schützt die Beizung mit Cruiser® OSR. Da ab dem 4-Blatt-Stadium die Beizwirkung allmählich verloren geht, sind rechtzeitige Kontrollen mit Gelbschalen wichtig. Dabei muss die Gelbschale unbedingt mit einem Gitter abgedeckt werden, um Hummeln und andere Nützlinge nicht zu gefährden. Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung der Schadschwelle, dass ein grobwandiges Gitter den Insektenfang um bis zu 50 % reduzieren kann.

Wir empfehlen einen Insektizid-Einsatz bei mehr als 50 Rapserdflöhen je Gelbschale in 10 Tagen bzw. 10 % zerstörter Blattmasse.

Erfolgreiche Bekämpfung mit Karate® Zeon

Karate® Zeon bietet eine sichere, lang anhaltende Lösung gegen den Rapserdfloh und kann seine volle Wirkung auch bei kühler und unbeständiger Witterung entfalten. Weitere Vorteile von Karate® Zeon:

  • Breit wirksam gegen zahlreiche Rapsschädlinge
  • Hervorragende Sofort- und Dauerwirkung
  • Anwenderfreundlich durch mikroverkapselten Wirkstoff