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Ein Drittel der Maisanbaufläche für Biogas

Agrar News
07.11.2013

Flächenzuwachs geringer

In Deutschland wächst Mais für die Energieerzeugung in Biogasanlagen auf etwa 829.000 ha. Das entspricht, wie schon 2012, rund einem Drittel der gesamten Anbaufläche für Mais. Wie das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) berichtet, geht dies aus einer Marktforschungsstudie der Kleffmann Group hervor.

Demnach bauten die Landwirte 2013 auf insgesamt 2,49 Mio. ha Mais an. Knapp 47 Prozent davon (1,17 Mio. ha) entfielen auf Silomais, der zur Fütterung eingesetzt wird. Körnermais wuchs auf 20 Prozent (496.000 ha) der Fläche.

Nach dem starken Anstieg der Biogasflächen in den Jahren 2009 bis 2011 registrierten die Marktforscher von 2012 auf 2013 nur marginale Veränderungen. Bundesweit blieb die Verteilung von 33 Prozent Biogasmais, 47 Prozent Silomais und 20 Prozent Körnermais absolut identisch.

In den einzelnen Bundesländern unterscheiden sich die Zahlen jedoch deutlich. So lag der Körnermaisanteil im klimatisch begünstigen Baden-Württemberg bei 39 Prozent, in Schleswig-Holstein dagegen nur bei einem Prozent. In Sachsen werden 62 Prozent der Fläche für Silomais genutzt. In Mecklenburg-Vorpommern entfallen 49 Prozent auf Biogas, in Rheinland-Pfalz hingegen nur 13 Prozent. In Niedersachsen und Bayern, mit über 500.000 ha Mais die größten Bundesländer in Bezug auf den Maisanbau, hat sich der Biogasanteil erhöht. In Niedersachsen von 40 auf 41 Prozent und in Bayern von 24 auf 28 Prozent. In Nordrhein-Westfalen blieb er mit 21 Prozent unverändert. In Schleswig-Holstein sank der Biogasanteil leicht von 48 auf 47 Prozent.