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Mit Ortiva und Karate Forst flüssig gegen Nadelrost und Tannentrieblaus

Aktuelles Zierpflanzen
22.05.2017

Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen. In 2012 hatte sie einen Marktanteil von 71 Prozent. Aber sie ist auch anfällig gegen Krankheiten und Schädlinge.

Starker Befall durch den Tannennadelrost (Pucciniastrum epilobiii) kann zu erheblicher Entwertung der Bäume führen, da die Nadeln noch im Jahr der Infektion abfallen und die Triebe teilweise verkahlen. Die Infektion der jungen Nadeln der laufenden Vegetationsperiode erfolgt ab Ende Mai durch Basidiosporen, welche an den am Boden liegenden alten Weidenröschenblättern gebildet werden. Eine vorbeugende Applikation zum Beginn des Austriebs mit Ortiva (max. 1 l/ha) verhindert den Befall und schützt zudem auch vor Infektionen durch andere Blattfleckenerreger. Nach 2-3 Wochen kann die Applikation noch einmal wiederholt werden, um die austreibenden Nachzügler im Bestand zu erfassen. Der Zusatz des organischen Düngers Hicure (2,5 l/ha) verbessert die Aufnahme und erhöht die Stresstoleranz der Bäume.

Die Tannentrieblaus (Dreyfusia nordmannianae) verursacht durch ihre Saugtätigkeit an den jungen Maitrieben nach innen gebogene Nadeln. Trieb- und Zweigspitzen sterben bei starkem Befall ab, junge Bäume zeigen eine Spitzendürre. Gefährdet sind meist Nordmannstannen auf warmen und sonnigen Standorten. Bekämpfungsmaßnahmen sollten ab dem Knospenschwellen zunächst mit Karate Forst Flüssig (0,075 l/ha) stattfinden. Steigen die Temperaturen aber deutlich über 20°C sollte der Einsatz mit dem Blattlausspezialist Pirimor Granulat (0,5 kg/ha) erfolgen.

Weitere Informationen zu wichtigen Schädlingen und Krankheiten in Weihnachtsbäumen und zu Bekämpfungsmöglichkeiten finden Sie hier: