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Mainspring – Mit Grips gegen Thrips!

Aktuelles Zierpflanzen
15.03.2021

 

Frühzeitig erste Thripse bekämpfen!

Thripse können sich im Gewächshaus schnell vermehren und wie beim Blütenthrips Frankliniella occidentalis bis zu 15 Generationen pro Jahr bilden. Aufgrund der verfügbaren Wirkstoffe ist ein Resistenzmanagement gegen Thripse derzeit nicht möglich, daher gehört in vielen Betrieben der Nützlingseinsatz im geschützten Anbau mittlerweile zum Standard. 

Mainspring ist raubmilben-schonend eingestuft und kann im Rahmen der Thripsbekämpfung  z.B. mit den Raubmilben Amblyseius cucumeris oder Amblyseius swirskii kombiniert werden. Diese Raubmilben wirken sowohl gegen Thrips tabaci als auch gegen den schwer bekämpfbaren Gewächshausthrips Frankliniella occidentalis. Am einfachsten und effektivsten ist die Anwendung als Streuware oder Tütchen (50–200 Tiere/m²) bei Einsatzintervallen von 2–4 Wochen. Optimale Temperaturbedingungen für die Raubmilben sind 20–28° C und mind. 60% relative Luftfeuchte. Blaue Farbtafeln erleichtern ein frühes Erkennen des Befallsbeginns und des Befallsverlaufs.

Bei hohem Befallsdruck kann Mainspring mit 0,05–0,25 kg/ha (in Abhängigkeit der Pflanzengröße) zweimal im Abstand von 7–10 Tagen in Mischung mit dem Zuckersirup Verduca®* (125 ml/100 l Spritzbrühe = 0,125%) regulierend eingesetzt werden. Verduca ist derzeit in Deutschland der einzige als Zusatzstoff gelistete Mischzucker und darf als Wirkverstärker in Spritzbrühen verwendet werden. Verduca ist in 1 l Gebinden über die Firma BIOFA erhältlich.

Resistenzmanagement beachten!
Mainspring mit dem Wirkstoff Cyantraniliprole ist ein Insektizid aus der Gruppe der Diamide (IRAC 28). Wichtig für das vorbeugende Resistenzmanagement ist der Wechsel der Wirkmechanismen. Bei Bedarf sollten nachfolgende Behandlungen mit Insektiziden aus anderen Wirkstoffgruppen durchgeführt werden. Eine zweite Blockbehandlung mit Mainspring in derselben Kultur ist erst 60 Tage nach der letzten Mainspring-Anwendung und maximal viermal im Jahr möglich.

Tipps zum Einsatz von Mainspring
Die wasserlösliche Granulatformulierung ist sehr gut verträglich, verursacht keine Spritzflecken und ist mischbar mit den üblichen im Zierpflanzenbau eingesetzten Pflanzenschutzmitteln. Die Wirkung von Mainspring ist unabhängig von der Temperatur, zwischen 10 und 25° C ist die Wirkung sicher. Um eine optimale Aufnahme des Wirkstoffs in die Pflanze zu gewährleisten, sind Applikationen bevorzugt frühmorgens oder abends durchzuführen.

Bienenschutz
Mainspring ist als bienengefährlich eingestuft (B1) und darf daher nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden. Dies gilt auch für die Anwendung im Gewächshaus. Bitte die Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten.

 

Detailierte Informationen zu Mainspring finden Sie hier:

 

* Eingetragene Marke der BIOFA AG