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Cyclamen: Jetzt schon auf Thrips achten

Aktuelles Zierpflanzen
02.07.2014

Phytophthora und Pythium vorbeugend behandeln

Der Gewächshausthrips Frankliniella occidentalis befällt die Blütenknospen sehr früh. Bereits Knospen, die gerade über der Knolle angelegt werden, sind gefährdet. Der Schaden wird erst sehr viel später sichtbar, wenn die Blüten sich über dem Laub entfalten. Dann ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln meist zu spät.

Monitoring Gewächshausthrips

Nach dem Topfen Gelb- und Blaukärtchen etwa 1 je 200 m² oder Schiff in Pflanzenhöhe ausstellen und wöchentlich mindestens einmal kontrollieren und austauschen. Bei mehr als 5 Thripse pro Woche und Kärtchen müssen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Bekämpfung in den Abendstunden

Bei Befall sind 0,6 l/ha Vertimec Pro in den Abendstunden einsetzen. Der Wirkstoff Abamectin baut sich durch UV-Strahlung schneller ab und die Thripse sind nachtaktiv. Gleichzeitig auftretende Weichhautmilben werden durch Vertimec Pro miterfasst.

Blattläuse übertragen Virosen

Durch Saugtätigkeit durch Läuse entstehen starke Verkrüpplungen und Deformationen der Blätter. Bei einem erkennbaren Befall im Bestand oder auf Klebetafeln können die nützlingsschonenden Präparate Pirimor Granulat oder Plenum 50 WG mit jeweils 250 g/ha eingesetzt werden.

Durch die Dampfphase von Pirimor Granulat werden auch versteckt sitzende Läuse sehr gut erreicht. Plenum WG hat selbst bei hohen Temperaturen eine lange Wirkungsdauer. Im Unterschied zu Erwinia und Fusarium bricht die ganze Pflanze schnell zusammen und die aufgeschnittene Knolle ist großflächig trockenbraun. Zu Beginn sind die Wurzeln weiß und sterben erst später durch Pythium ab. Vorbeugend kann Fonganil Gold 0,013% gegossen werden, das auch gegen Pythium eine sehr gute Wirkung zeigt. Pythium entsteht durch hohe Ballenfeuchtigkeit in Kombination mit Wärme und ist in den Sommermonaten eine der häufigsten Pilzinfektionen bei Cyclamen.