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Aktuelles Zierpflanzen
30.07.2014

Jetzt schon auf Thrips achten

Aus Vorkulturen stammende Thripse gefährden mit der nächsten Generation die getopften Jungpflanzen. Zudem fliegen jetzt auch Thrips tabaci massenhaft von außen ein. Diese befallen besonders die jungen Triebknospen, die nach dem Stutzen austreiben.
 

Monitoring und Bekämpfung von Thripsbefall

Beim Monitoring von Tripsbefall werden nach dem Topfen Gelb- und Blaukärtchen, etwa 1 je 200 m² oder Schiff, in Pflanzenhöhe ausgestellt sowie wöchentlich mindestens einmal kontrolliert und ausgetauscht. Bei mehr als 5 Thripse pro Woche und Kärtchen müssen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Bei Befall oder Verdacht auf Einflug empfehlen wir, Vertimec Pro 0,6 l/ha in den Abendstunden einzusetzen. Thripse sind nachtaktiv und können somit besser erfasst werden. Spätestens 1 Woche nach dem Einsatz von Vertimec Pro können wieder Nützlinge gegen die Weiße Fliege eingesetzt werden.

Pythium und Phytophthora treten verstärkt auf

Pythium und Phytophthora treten in den letzten Wochen verstärkt auf. Ursache sind die hohen Temperaturen in Verbindung mit hoher Substratfeuchte. Frühzeitiges Schattieren hilft nicht nur den Jungpflanzen sich zu etablieren, sondern fördert auch einen gleichmäßigen Austrieb nach dem Stutzen. Bei Auftreten von Pythium und Phytophthora müssen befallene Pflanzen aussortiert und der Restbestand mit Fonganil Gold 0,013% gegossen werden.
 

Weiße Fliege schon jetzt bekämpfen

Die Weiße Fliege lässt sich von Beginn an mit Nützlingen unter Kontrolle halten. Encarsia formosa und Eretmocerus eremicus werden zu Kulturbeginn oder spätestens 1 Woche nach der Vertimec Pro-Behandlung eingesetzt. Wird der Druck zu hoch, kann mit dem nützlingsschonenden Plenum 50 WG 0,36 kg/ha korrigierend eingegriffen werden. Plenum 50 WG ist auch bei hohen Temperaturen sehr gut wirksam und die Nützlinge werden nicht beeinträchtigt.