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Aktuelle Fragen und Antworten zum Fungizideinsatz im Spargel

Aktuelles Spezialkulturen
27.05.2016

In unserem Syngenta Beratungscenter (0800 / 32 40 275) bekommen wir täglich eine Vielzahl von Anrufen mit grundsätzlichen Fragen zur Kulturführung, zu unseren Produkten und deren Anwendungsempfehlungen. Wir haben für Sie die 5 wichtigsten Fragen der Spargelanbauer an uns aus dem vergangenen Jahr zusammengefasst.

Frage: Ich habe den Eindruck, dass in den vergangenen Jahren der Krankheitsbefall bei mir, vor allem der Befall durch Stemphylium zugenommen hat. Haben die klimatischen Veränderungen Auswirkungen auf den Krankheitsdruck im Spargel?

Antwort: Aufgrund der erhöhten Jahresdurchschnittstemperaturen (Quelle: Deutscher Wetterdienst) und der höheren Luftfeuchte gibt es generell einen größeren Krankheitsdruck durch Stemphylium, Botrytis und Rost.

 

Frage: Haben die verschiedenen Anbauverfahren einen Einfluss auf die Krankheitsanfälligkeit des Spargels?
Antwort: Der zusätzliche Stress durch Verfrühung oder durch eine längere Ernte macht die Pflanzen grundsätzlich empfänglicher für Krankheiten. Neue Sorten können ebenfalls für einzelne Krankheiten eine höhere Anfälligkeit haben.

 

Frage: Wie oft sollte ich Fungizidmaßnahmen über die Saison verteilt im Spargel durchführen?

Antwort: Je nach Stechende, Sorte und Alter der Anlage sind zwischen drei und sechs Fungizidanwendungen in der Saison empfehlenswert. Starten Sie rechtzeitig mit der Behandlung, um vor allem die frühen Rost- und Stemphyliuminfektionen zu erfassen. Setzen Sie zu Beginn die wirkungsstärksten Fungizide ein, um spätere Probleme mit den Krankheiten zu vermeiden. Lassen Sie keine Bekämpfungslücken entstehen und überziehen Sie nicht die Spritzabstände.

 

Frage: Kann ich Strobilurine weiterhin im Spargel einsetzen?

Antwort: Strobilurine sind weiterhin hoch wirksam gegen Rost. Darüber hinaus halten sie die Bestände grün und vital.

 

Frage: Welche Vorteile bietet mir der Einsatz systemischer Fungizide gegenüber Kontaktmittel wie beispielsweise Kupfer?

Antwort: Systemische Fungizide haben mehrere Vorteile: Sie werden innerhalb der Pflanze verteilt und schützen damit gleichmäßig den feingliedrigen Blattapparat des Spargels. Dabei wirken sie zum Teil auch kurativ. Durch die Aufnahme in die Pflanze sind sie vor Abwaschung nach Regenfällen geschützt und besonders wichtig: Das Wirkungsspektrum ist breiter als bei reinen Kontaktmitteln.

Empfehlungen für 2016

Für Fragen zum Spargel steht Ihnen unser Spargelberater Börges Meyer zur Verfügung:

Börges Meyer
M: +49 172 6647215