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Winzer erzeugen mehr trockene Weine

20.02.2015

2014 wurden 44 Prozent aller heimischen Qualitäts- und Prädikatsweine in der trockenen Geschmacksrichtung abgefüllt.

Die deutschen Weinerzeuger folgen dem Trend zum trocken Wein. Im vergangenen Jahr wurden 44 Prozent aller heimischen Qualitäts- und Prädikatsweine in der trockenen Geschmacksrichtung abgefüllt. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte, entspricht dies einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber 2004.

Auswertung basiert auf Zahlen der Qualitätsweinprüfstellen

Der Anteil der halbtrockenen Weine nahm in diesem Zehnjahreszeitraum nur leicht von 21 auf 22 Prozent zu. Die Auswertung basiert auf den Zahlen der Qualitätsweinprüfstellen, die 2014 bundesweit 131.000 verschiedene Weine mit einem Gesamtvolumen von 7,4 Mio. Hektolitern getestet haben. Sie unterteilen sich in 59 Prozent Weiß-, 30 Prozent Rot- und 11 Prozent Roséwein.

4 Prozent weniger Qualitäts- und Prädikatsweine produziert

Im Vergleich zum fünfjährigen Mittel wurden im vergangenen Jahr vier Prozent weniger Qualitäts- und Prädikatsweine auf den Markt gebracht, was auf die unterdurchschnittliche Erntemenge des Jahrgangs 2013 zurückzuführen ist. Im Durchschnitt der Jahre wird rund 90 Prozent der jährlichen Weinerzeugung qualitätsgeprüft. Der verbleibende Anteil wird beispielsweise als Landwein vermarktet oder für die Sektbereitung verwendet.