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Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse sinken weiter

10.02.2015

99 Prozent der Proben unterhalb der Höchstgehalte
Die konsequente Qualitätssicherung bei Obst und Gemüse trägt Früchte: 99 Prozent der auf Pflanzenschutzmittel-Rückstände untersuchten Proben lagen unterhalb der gesetzlich festgelegten Höchstgehalte. Dies belegen die gemeinsam durchgeführten Auswertungen der Monitoringprogramme der QS Fachgesellschaft Obst-Gemüse-Kartoffeln GmbH (QS) und des Deutschen Fruchthandelsverbands (DFHV). Die Analyseergebnisse fasst der Monitoringreport 2015 zusammen.

Für den aktuellen Monitoringreport haben QS und DFHV zwischen dem 1. Oktober 2013 und dem 30. September 2014 insgesamt 17.306 Proben aus 73 Ländern untersucht. In 38,4 Prozent aller analysierten Proben wurden keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre kontinuierlich fort: Während die Beanstandungsquote 2006 noch bei 2,6 Prozent lag, mussten in 2013 lediglich 1,1 Prozent der Proben beanstandet werden. Sie lag damit um weitere 0,2 Prozentpunkte unter der des Vorjahres.

Erzeuger produzieren sichere, gesunde und qualitativ hochwertige Produkte

Die Verantwortlichen resümierten, dass die gute Arbeit der Erzeuger und die konsequente Umsetzung der Vorgaben zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln tragen dazu beitragen, dass sich die Rückstandssituation bei Obst und Gemüse in den letzten Jahren stetig verbessert hat. Zudem belegten die Ergebnisse des Monitoringreports erneut, wie sicher Obst und Gemüse in Deutschland sind.

Analysen zur Rückstandssituation bei Knollensellerie, Porree, Nektarinen, Orangen

Neben einer Darstellung der Gesamtergebnisse beinhaltet die sechste Ausgabe des Monitoringreports ausführliche Analysen zur Rückstandssituation bei Knollensellerie, Porree, Nektarinen und Orangen. Einen weiteren Themenschwerpunkt im Monitoringreport bildet die im Juni 2011 EU-weit eingeführte zonale Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Zum aktuellen Stand und ihren Erfahrungen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien berichten Vertreter aus der Wirtschaft.

Weitere Informationen:
Der Monitoringreport 2015 kann auf der Homepage des DFHV und im Medienkatalog der QS-Homepage heruntergeladen werden.