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2014er Weinernte bringt neun Prozent mehr

25.04.2015

Die deutschen Weinerzeuger sind mit den eingebrachten Qualitäten und Mengen des 2014er Jahrgangs insgesamt zufrieden.

Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der nunmehr final vorliegenden Ernteergebnisse des Statistischen Bundesamtes mitteilt, liegt die bundesweit eingebrachte Erntemenge mit 9,2 Mio. Hektolitern um neun Prozent über dem Vorjahresertrag.

Damit liegt die Menge ziemlich genau auf dem Niveau des Zehnjahresmittels. Sie hat nach der relativ kleinen 2013er Erntemenge die knappen Weinbestände wieder aufgefüllt.

So liegt der Weinmostertrag an der Mosel, der Hessischen Bergstraße sowie in Sachsen um mehr als 30 Prozent über dem des Vorjahres und in Baden, im Rheingau oder an der Ahr beträgt das Plus über 20 Prozent. In den beiden größten deutschen Weinbaugebieten Rheinhessen und Pfalz, wo 2014 über die Hälfte des Weinmosts geerntet wurde, lag der Ertrag ein bis zwei Prozent über dem 2013er. Mit 5,8 Mio. Hektolitern entfielen 63 Prozent der Erntemenge auf Weißweinsorten und 3,4 Mio. Hektoliter bzw. 37 Prozent auf die roten Rebsorten.

Der Weinjahrgang 2014 kann sowohl aus quantitativer als auch aus qualitativer Sicht als marktgerecht angesehen werden. Aufgrund des milden Winters sind Eisweine des 2014er Jahrgangs allerdings eine absolute Rarität.