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Verzwergungsvirosen in Wintergetreide drohen

Aktuelles Getreide
25.11.2013

Warmer Herbst begünstigt Schädlingsbefall

Bei warmer Herbstwitterung sind die Voraussetzungen für Virusübertragungen günstig. Getreidebestände können durch das Auftreten von Virosen geschwächt werden. Die älteren Blätter vergilben, die Pflanzen bestocken stark und zeigen Zwergwuchs. Zwei Virosen sind zu unterscheiden:

1. Weizenverzwergungsvirus (WDV):

Das Weizenverzwergungsvirus wird durch eine sehr bewegliche Zwerg-Zikade (Psammotettix alienus) hauptsächlich im Herbst übertragen. Der Befall von Gerste und Weizen erfolgt häufig in der Drillreihe fortlaufend. Eine gezielte und befallsabhängige Bekämpfung mit Karate Zeon erspart unnötige Anwendungen. Karate Zeon ist das einzige Produkt mit einer Zulassung gegen Zikaden.

2. Gelbverzwergungsvirus an der Gerste (BYDV):

Das Gelbverzwergungsvirus wird vorwiegend durch Blattläuse übertragen. Der Befall erfolgt insbesondere im Herbst an Frühsaaten, ist aber auch im Frühjahr möglich. Die Läuse sind gut bei Gegenlicht zu erkennen. Bekämpfen Sie bei entsprechendem Befall die Läuse mit 75 ml/ha Karate Zeon. Es zeichnet sich zusätzlich durch einen Repellenteffekt aus, der bereits die Läuse im Anflug und bei der Besiedlung der Bestände fernhält und stört.

Karate Zeon ist mit vielen Herbiziden im frühen Nachauflauf Herbst und Blattdüngern wie beispielsweise Mangan mischbar. Bei einem Mangel, insbesondere in Gerste auf leichten, humosen Standorten, fördert die Zugabe von Mangan das Wurzelwachstum und erhöht die Winterhärte.

Grundsätzlich vorbeugende Maßnahmen:

  • Ausfallgetreide (grüne Brücke) gründlich vernichten
  • Extreme Frühsaaten vermeiden
  • Pflanzen optimal ernähren und stärken

Hier finden Sie mehr Information zu Karate Zeon

Karate Zeon 101.26 kb

Hier finden Sie unsere Bestimmungshilfe Getreideschädlinge