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Rentenbank-Darlehen nehmen zu

Agrar News
07.02.2014

Zinsniveau 2014 gesenkt / Kredite für Gebäude-, Maschinen- und Flächenkäufe gefragt

Förderfinanzierungen über die landwirtschaftliche Rentenbank sind weiter gewachsen. Nach Informationen der Rentenbank haben im Jahr 2013 Programmkredite mit Neuzusagen einen Rekord von 7,2 Mrd. Euro erreicht. In der Landwirtschaft wurde ein Neugeschäft von 2,8 Mrd. Euro erreicht (16,6 % über Vorjahr). Besonders gefragt sind Gebäude- und Maschinenfinanzierungen wie auch Kredite für Flächenkäufe.

Bei den erneuerbaren Energien stehen Windkraft-Finanzierungen an erster Stelle (knapp 768 Mio. Euro). Neuzusagen für Biogasanlagen blieben mit 563 Mio. Euro fast stabil. Die Nachfrage nach Finanzierungen für Photovoltaik ist deutlich zurückgegangen. Die sogenannten Programmkredite der Rentenbank dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln eingesetzt werden, sofern die von der EU vorgegebenen Förderobergrenzen eingehalten werden. Anträge für die Darlehen der Rentenbank werden über die Hausbank gestellt. In Abhängigkeit von der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor. Im Jahr 2014 hat die Rentenbank die Zinsen gesenkt. In der preisgünstigsten Klasse A liegt der Topzins für Förderkredite an Junglandwirte bei 2,07 % (10 Jahre Laufzeit und Zinsbindung) und 1,51 % bei 5-jähriger Zinsbindung.

Brigitte Braun-Michels