Praxis - Sikkation - Übersicht
 
 
Sikkation

Sikkation - Die Krautminderung und Krautabtötung

Die chemische Sikkation gehört heute für professionelle Betriebe zu den Standardmaßnahmen einer qualitativ hochwertigen Produktion. Während die Krautabtötung ursprünglich entwickelt wurde, um eine Virusableitung vom Kraut in die Frucht zu vermeiden und die Infektionen möglichst gering zu halten, hat sich in den letzten Jahren der Effekt der Erntesteuerung in den Vordergrund geschoben.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der „ökonomischen Reife“, da durch den Einsatz eines Krautabtötungsmittels wie REGLONE eine sichere Terminierung des Ernteablaufes möglich ist. Die Erntezeiträume können ausgedehnt und somit Arbeitsspitzen abgemildert werden.

Auch der Arbeitsablauf der Rodearbeiten wird durch eine Sikkation verbessert, da eine eventuell vorhandene Spätverunkrautung beseitigt wird. Die Dämme trocknen ohne Bewuchs besser ab, wodurch eine verbesserte Siebfähigkeit des Bodens erreicht wird. Auch die Verschmutzungsgefahr des Erntegutes nimmt spürbar ab. Ein weiterer „Nebeneffekt“ ist die Erleichterung für die Bestellung der Folgefrucht.

 


 





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