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Der Wald
- Rohstoff- und Einkommensquelle mit Schutz- und Erholungsfunktion
Der
Wald ist die ursprüngliche Vegetationsform in Mitteleuropa.
Nur auf wenigen Extremstandorten wie Steilhängen und Feuchtgebieten
(Moore) kommen andere Vegetationsformen vor.
Standortbedingungen und Umwelteinflüsse bestimmen die Zusammensetzung
einer Waldgesellschaft. Ohne den anthropogenen Einfluss würden
in Deutschland die Buchen- und Buchenmischwälder dominieren.
Eichen würden verstärkt in den niederschlagsarmen, sommerwarmen
Gebieten Ostdeutschlands auftreten. Fichten und Tannen sind unter
natürlichen Bedingungen in montanen und Kiefern in trockenen,
nährstoffarmen Regionen zu finden.
Heute gibt es in Deutschland 11,1 Millionen Hektar Wald (Bundeswaldinventur 2002), das sind 31,1 Prozent der Landesfläche. Die
Vorräte an Nutzholz liegen bei circa 2,8 Milliarden Kubikmeter.
Der jährliche Einschlag liegt bei 40 Millionen Kubikmeter Holz.
Die nachhaltige Forstwirtschaft stellt sicher, dass nicht mehr Holz
entnommen wird, als nachwachsen kann. Im Gegenteil, der jährliche
Zuwachs von 6 Kubikmeter Holz pro Hektar wird nur zu zwei Drittel
genutzt.
Hier können Sie den Forstschutzkalender
downloaden!
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