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Antrieb
Der Antrieb darf durch Verschleiß oder
Defekt nicht in seiner Funktion beeinträchtigt sein. Gelenkwelle,
Kette, Kettenräder, Keilriemen, Getriebe müssen ausreichend
geschützt sein, die jeweiligen Schutzvorrichtungen sind
zu überprüfen. Schutzabdeckungen und Fangketten sind
vorhanden und intakt. Antriebsketten oder Keilriemen müssen
ausreichend gespannt sein, Beschädigungen sind zu beheben.
Gelenkwellen und Kettenglieder sind gängig und gut gefettet.
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Pumpe
Die Pumpe soll gleichmäßig arbeiten.
Die Pulsationen müssen gedämpft sein, auffallend starke
Pulsationen müssen behoben werden. Die Pumpe muss dicht
sein und darf nicht tropfen. Zur Kontrolle kann der Druck kurzzeitig
erhöht werden (8–10 bar). Auftretende Undichtigkeiten
müssen behoben werden. Eine Überprüfung des Ölstandes
und des Öls in der Pumpe soll regelmäßig erfolgen.
Eine milchig-weiße Färbung des Öls deutet auf
einen Defekt der Pumpenmembran hin. Der Austausch der Membran
ist dann zwingend erforderlich.
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Rührwerk
Die Funktionsfähigkeit der Rührdüsen
wird durch einen Blick durch den Domdeckel kontrolliert. Es
muss eine deutlich sichtbare Umwälzung des Behälterinhaltes
im Spritzbetrieb bei Zapfwellen-Nennzahl und bei halber Fassfüllung
erzielt werden.
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Spritzbehälter
Der Spritzflüssigkeitsbehälter und
die Einspülschleuse müssen sowohl innen als auch außen
sauber und frei von Ablagerungen sein. Der Behälter und
insbesondere die Verschlusseinrichtungen müssen dicht sein
und dürfen keinerlei Beschädigungen oder Anzeichen
von Leckagen aufweisen. Wird das Fass über den Behälterdom
befüllt, muss unterhalb des Domdeckels ein Einfüllsieb
vorhanden sein. Im Behälter muss ein Druckausgleich gewährt
sein. Das Druckausgleichsventil muss frei sein. Die Füllstandsanzeige
ist gut sichtbar und funktionsfähig. Trübe oder nur
noch schwach durchsichtige Füllstandsschläuche, schlecht
sichtbare Schwimmer oder schlecht lesbare Skalen müssen
ausgetauscht werden. Die Einfüllschleuse ist mit einem
Schutzgitter (max. 2 cm Maschenweite) versehen. Einspülvorrichtungen
saugen die Brühe sauber und vollständig ab. Kanisterspüleinrichtungen
müssen in einem Testlauf überprüft werden. Funktion
und Druckaufbau der Spüldüse sind zu kontrollieren.
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Armaturen
Alle Mess-, Schalt- und Druckeinstelleinrichtungen
müssen dicht sein und einwandfrei funktionieren. Schalt-
und Einstelleinrichtungen dürfen nicht schwergängig
sein. Die Druckeinstelleinrichtungen müssen den Betriebsdruck
bei gleich bleibender Betriebsdrehzahl einhalten. Dazu gehört
auch, dass sie den Druck nach Aus- und Wiedereinschalten des
Gerätes wieder erreichen. Eine Überprüfung erfolgt
bei üblichem Betriebsdruck. Eine kurzzeitige Erhöhung
des Drucks auf ca. 10 bar darf keine Leckagen aufweisen. Die
Druckanzeiger und Schalteinrichtungen müssen gut lesbar
und bedienbar sein. Der Zeiger im Manometer darf sich beim Zu-
und Abschalten von Teilbreiten nicht verändern. Bei einer
Druckverstellung soll er sich gleichmäßig bewegen.
Eine zentrale Abschaltvorrichtung muss vorhanden und funktionsfähig
sein. Das gleichzeitige Ein- und Ausschalten aller Düsen
muss unabhängig von der Anzahl der Schaltventile möglich
sein. Die Durchflussmessung erfolgt über ein Schaufelrad.
Es muss leichtgängig und drehbar sein.
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Leitungssystem
Das Leitungssystem muss dicht und so ausgelegt
sein, dass alle Düsen ausreichend und gleichmäßig
mit Flüssigkeit versorgt werden. Leitungen und Anschlüsse
sind bei maximal erreichbarem Druck, aber höchstens bei
10 bar zu prüfen. Sie dürfen nicht tropfen. Weisen
die Schläuche Knick- oder Scheuerstellen auf oder sind
porös, sind diese zu ersetzen. Leitungen und Schläuche
dürfen im betriebsbereiten Zustand nicht im Spritzstrahl
hängen. |
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Filterung
Filtereinsätze werden auf Verunreinigung
und Beschädigungen überprüft. In den Saug- und
Druckleitungen muss jeweils ein Filter vorhanden sein. Die Filter
müssen auch bei gefülltem Behälter gereinigt
werden können, ohne dass mehr Flüssigkeit austreten
kann, als sich im Filter und ggf. im Saugschlauch befindet.
Filtergehäuse müssen dicht schließen. Filtereinsätze
müssen auswechselbar sein.
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Spritzgestänge
Das Spritzgestänge muss in ausgefahrenem Zustand absolut
waagerecht hinter der Spritze hängen. Es muss in alle Richtungen
stabil sein, d. h. im Spritzbetrieb keine ungewollten größeren
Schwankungen haben, und darf nicht mechanisch verformt oder
in den Gelenken ausgeschlagen sein. Stoßdämpfer,
Gummipuffer, justierbare Führungsstangen und Klappgelenke
sind auf Abnutzung zu überprüfen und ggf. zu erneuern.
Hindernisausweicheinrichtungen mit selbstständiger Rückstellung
müssen wirksam sein. Die Düsen müssen einen einheitlichen
Abstand voneinander und von der Zielfläche haben. Es dürfen
keine Geräteteile direkt vom Spritz- oder Sprühstrahl
getroffen werden. Spritzgestänge mit 10 m oder mehr Arbeitsbreite
haben an den Gestängeenden Abstandshalter, die die Zerstäuber
vor Beschädigung durch Bodenkontakt schützen. Höhenverstelleinrichtung,
Schwingungsund Hangausgleichseinrichtung müssen funktionsfähig
sein.
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Düsen
Alle gleichzeitig verwendeten Düsen,
einschließlich der zugehörigen Tropfstoppventile
und gegebenenfalls Filter, müssen nach Typ und Größe
gleich sein. Es sollten BBA-anerkannte Düsen verwendet
werden. Die Düsen bilden einen gleichmäßigen
Spritzstrahl. Die Querverteilung muss im voll überlappten
Bereich gleichmäßig sein. Der Ausstoß jeder
einzelnen Düse gleicher Kennzeichnung darf maximal 5 %
vom gemeinsamen Mittelwert abweichen. Durch mehrmaliges Öffnen
und Schließen der Abschalteinrichtung ist zu prüfen,
dass Düsen nicht nachtropfen.
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